WILD CHIEF gewinnt „Preis von Dahlwitz“

Außenseiter KASHMAR gewinnt „Altano-Rennen“ +++ 15 Gewinner bei den lukrativen Viererwetten +++ Glückliche Familien trotz wechselhaftem Wetter

Vor 4.785 Besuchern gewann mit WILD CHIEF mit Jockey Alexander Pietsch im Sattel am Ostersonntag auf der Rennbahn Hoppegarten ein Starter aus dem erweiterten Favoritenkreis überzeugend den renommierten Preis von Dahlwitz (2000 m) – Quote 73:10. Im zweiten Hauptrennen des Tages, dem Altano-Rennen, hatte mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev auf KASHMAR ein Außenseiter die Nase vorn.

Wild Chief

WILD CHIEF unter Alex Pietsch (© galoppfoto)

In dem mit 27.000 Euro dotierten Aufgalopp für Grand Prix-Pferde, dem traditionellen Preis von Dahlwitz, verwies WILD CHIEF den lange das Tempo bestimmenden EL LOCO, Jockey Rene Piechulek, und den 462:10 Riesenaußenseiter APOLEON mit Jockey Filip Minarik auf die Plätze zwei und drei. WILD CHIEF gehört dem Stall Fürstenhof und wird von Jens Hirschberger in Mühlheim trainiert.

Etwas enttäuschend verlief das Rennen für den 27:10 Favoriten VA BANK, denn das polnische Spitzenpferd kam mit Martin Seidl im Sattel im 9er Feld nur auf den vierten Platz. Für den polnischen Superstar und seine Besitzer ist dieses Ergebnis ein seltenes Ereignis, hatte VA BANK in seiner Karriere vorher doch erst einmal das Nachsehen und war ansonsten immer siegreich.

Für den siegreichen Trainer und seinen Jockey war es eine Art Heimspiel in Hoppegarten – beide haben auf der Hauptstadtrennbahn ihre Ausbildung zum Rennreiter absolviert.

Beim zweiten Hauptereignis des ereignisreichen Renntags, dem erstmals ausgetragenen Altano-Rennen über Steherdistanz von 2800m, sicherte sich Jockey Bauyrzhan Murzabayev auf der 105:10 Außenseiterin KASHMAR den Sieg. In der ebenfalls mit 27.000 Euro ausgestatteten Listenprüfung musste sich der bereits wie der Gewinner aussehende polnische Derbysieger und 32:10 Favorit CACCINI mit Tomas Lukasek an den Zügeln nach hartem Kampf um Halsrückstand geschlagen geben. Platz drei eroberte mit SEISMOS - Jockey Ioannis Poullis - ein weiterer Außenseiter. Die überraschende Siegerin KASHMAR ist im Besitz von Darius Racing und wird von Werner Glanz in München trainiert.

Neben den beiden Hauptrennen hatten es auch die sechs weiteren Rennen in sich. Ein Pferd mit Zukunft hat man in der dreijährigen Stute GONDORA gesehen. Die in Hoppegarten von Roland Dzubasz trainierte Tochter des Champions SOLDIER HOLLOW gewann souverän den Preis der Frühlingsboten und zeigte den sieben Konkurrentinnen die Hufen. Insgesamt waren an diesem sportlich besonderen Renntag in Hoppegarten 88 Starter im Einsatz.

Für Wettfreund war der Tag sehr lohnend. Im dritten Rennen, dem IDEE-KAFFEE-Preis, und im siebten Rennen, dem Preis der Wettstar.de-Wettschule, wurden die jeweiligen Viererwetten von insgesamt 15 glücklichen Gewinnern getroffen, die sich über diese lukrative Osterüberraschung freuen konnten.

Der Osterrenntag als Familien-Event

Der Renntag am Ostersonntag stand unter dem Motto „Familien-Renntag“ und bot ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Während die Markgrafen, ein 7-köpfiges Blasorchester, im Musikpavillon für Stimmung sorgten, vergnügten sich die kleinen Rennbahnbesucher bei den Kinderattraktionen. Hasen und Osterlämmer konnten gestreichelt, Osterschimmel bemalt und Osterschmuck gebastelt werden. Austoben konnten sich die kleinen Turf-Fans auf der Hüpfburg, beim Bungee-Trampolin und der Ostereiersuche in Berlin schönstem Heuhaufen. Das wechselhafte Wetter mit Sonne, frischen Temperaturen und zwischenzeitlichen Schauern tat der Osterstimmung der Besucher keinen Abbruch.

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