Hoppegarten

Noch 12 Pferde im Comer Group International 47. Oleander-Rennen startberechtigt

Deutschlands Langstrecken-Elite gegen den Zweiten des Vorjahres

12 Pferde können noch im Comer Group International 47. Oleander-Rennen (Gr. II) am kommenden Sonntag auf der Rennbahn Berlin-Hoppegarten an den Start gehen. Beim finalen Streichungstermin am Montag blieb erwartungsgemäß die komplette Elite der deutschen Langstreckenpferde plus mögliche Starter aus England und Tschechien im Rennen. 100.000 Euro gibt es insgesamt zu gewinnen, die Distanz beträgt in diesem wichtigsten „Marathon“ für Vollblüter in Deutschland 3.200 Meter.

Zudem gibt es mehrere Boni: Der Sieger erhält eine kostenlose Startmöglichkeit im Belmont Gold Cup Invitational um 400.000 Dollar über 3.200 Meter am 8. Juni 2018 auf der Rennbahn Belmont Park, New York. Ein Transportkostenzuschuss wird zudem gezahlt. Die drei erstplatzierten Pferde des Rennens erhalten eine kostenlose Startmöglichkeit im Comer Group International Irish St. Leger, in dem es am 16. September 2018 auf der Rennbahn The Curragh, Irland um 500.000 Euro geht. Schon im vergangenen Jahr war einer dieser Anreize von Erfolg gekrönt. Der vorjährige „Oleander“-Sieger Red Cardinal wurde von seinem Trainer Andreas Wöhler in die USA geschickt und gewann den Gold Cup in Belmont Park.

Gut möglich, dass sich die Geschichte wiederholt. Nicht für Red Cardinal, denn der ist inzwischen in der Heimat seiner australischen Besitzer. Doch haben Besitzer der deutschen Favoriten schon ihre Absicht bekundet, bei einem Sieg am Sonntag eine Reise in die USA anzutreten. Das gilt etwa für das Team von Sound Check, der am 21. April mit dem Altano-Rennen das wichtige Vorbereitungsrennen vor Ort gewinnen konnte. Er tritt mit Andrasch Starke im Sattel erneut an und trifft mit Adler (Martin Seidl), Moonshiner (Filip Minarik), Oriental Khan (Bauyrzhan Murzabayev), Berghain, Khan (Clement Lecoeuvre) und Summershine (Jozef Bojko) auf Konkurrenten, die er im April hinter sich lassen konnte. Hinzu kommen mit Parviz (Marc Lerner) und Sirius weitere Gegner aus hiesigen Ställen.

Ein alter Bekannter ist Nearly Caught aus dem Stall von Trainer Hughie Morrison aus East Isley/Berkshire in England. Der Achtjährige war 2017 in diesem Rennen Zweiter hinter Red Cardinal. Beim Jahresdebut Mitte April belegte er in Nottingham einen soliden vierten Platz. Komplettiert wird das momentane Feld durch zwei mögliche Teilnehmer aus Tschechien, Eskerkhan und Gontchar (Maxim Pecheur).

Die endgültige Starterangabe für das Comer Group International Oleander-Rennen ist am Donnerstag, 17. Mai.

Noch 35 Stuten für den Soldier Hollow Diana-Trial engagiert

Ein unverändert kopfstarkes Feld steht für Soldier Hollow Diana-Trial, das mit 70.000 Euro dotierte Hauptereignis am 10. Juni auf der Hauptstadtrennbahn in Hoppegarten in der Starterliste. Beim Streichungstermin am Montag wurden 34 Stuten für das 2.000-Meter-Rennen im Feld gelassen, dafür mussten die Besitzer jeweils 400 Euro bezahlen. Der finale Streichungstermin ist dann wenige Tage vor dem Rennen, dann ist noch einmal eine Gebühr von 450 Euro fällig, wenn das jeweilige Pferd startberechtigt bleiben soll.

Im Feld ist derzeit noch alles, was bei den dreijährigen Stuten im Lande gut und wichtig ist. In den Blickpunkt hat sich am vergangenen Sonntag in Köln L’ainee geschoben, eine Stute im Besitz von Ina Zimmermann aus Mönchengladbach. Sie gewann bei ihrem allerersten Start überhaupt im Stil eines Klassepferdes, was den Internetbuchmacher pferdewetten.de dazu brachte, sie als Favoritin für den Preis der Diana Anfang August in Düsseldorf zu installieren. Dafür ist der Soldier Hollow Diana-Trial das wichtigste Vorbereitungsrennen und so wird die von Jens Hirschberger in Mülheim/Ruhr trainierte L’ainee dann auch am 10. Juni nach Hoppegarten reisen. Im Feld sind auch noch sechs Stuten aus Frankreich und zwei aus England. Die Siegerin bekommt eine kostenlose Startmöglichkeit im Belmont Oaks Invitational am 7. Juli auf der Rennbahn Belmont Park/New York.

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